Bild: Saddadd; www.marcruehl.com / Die Verwendung des Bildes ist im Zusammenhang mit der Berichterstattung über Baden Galopp kostenfrei
Presseinformation
Grosse Woche vom 29. August – 06. September 2026 in Baden-Baden • Iffezheim:
Saddadd triumphiert nach packendem Duell gegen Parachutiste im WETTSTAR.de – 156. Grosser Preis von Baden
Baden-Baden-Iffezheim, 06. September 2026 (MH) – Elektrisierendes Finale mit einem englischen Triumph im bedeutendsten Rennen des Jahres am Sonntag auf der Galopprennbahn in Baden-Baden-Iffezheim: Der von Roger Varian in Newmarket/England für Scheich Ahmed al Maktoum vorbereitete Mitfavorit Saddadd (4,4:1) avancierte unter Jockey Jack Mitchell im WETTSTAR.de – 156. Grosser Preis von Baden (Gruppe I, 300.000 Euro, 2.400 m), dem vom bedeutendsten Vermittler von Pferdewetten in Deutschland gesponserten Grand Prix, vor 18.000 Zuschauern zum Nachfolger von 2025er-Sieger Goliath aus Frankreich. Marc Marshall sang zu seinen Ehren die Nationalhymne God save the King.
Auf der Zielgeraden entwickelte sich ein begeisternder Endkampf zwischen dem Franzosen Parachutiste und Saddadd, die unterwegs im Mittelfeld des von Nariman angeführten Feldes (Lordano war wegen des abgetrockneten Bodens Nichtstarter) auszumachen waren. Dagegen war der auf 1,5:1 heruntergewettete Top-Favorit Giavellotto, der gleich in prominenter Position galoppiert war, schnell auf dem Rückzug.
Schnellste Zeit seit 1996
Lange war völlig offen, wer aus dem erwähnten Duell als Sieger hervorgehen würde, doch Saddadd hatte am Ende einen Tick mehr Reserven und schob sich mit einer halben Länge an dem hartnäckigen Gegner vorbei. 165.000 Euro gab es beim zweiten Gäste-Treffer hintereinander für Saddadds Eigner, der seit vielen Jahren auf der Weltbühne immer wieder Top-Pferde hatte. Saddadd, ein vierjähriger Pinatubo-Sohn, hatte sich immer weiter gesteigert. Zuletzt belegte er Rang vier in den Eclipse Stakes. Der nun fünfte Erfolg beim zehnten Start war sein bedeutendster. 454.806 Euro beträgt damit seine Gewinnsumme. Mit 2:27,66 Minuten legte Saddadd die schnellste Zeit in diesem Top-Event am Schlusstag der Grossen Woche seit Pilsudski im Jahr 1996 hin.
Bright Light bestes deutsches Pferd
Parachutiste war ein fast ebenbürtiger Gegner und dürfte in den Farben von Qatar Racing Limited seine bisher beste Leistung geboten haben. Zwei Längen hinter den beiden Gästen schob sich Bright Light vom letzten Rang noch auf Platz drei und zeigte als bestes deutsches Pferd eine weitere Top-Vorstellung. Dabei blieb er eine halbe Länge vor dem auf Rang vier etwas enttäuschenden Favoriten Giavellotto, der sich bald nicht mehr entscheidend verbessern konnte. Dahinter war der Abstand deutlich zu dem solide laufenden Spezialist sowie den chancenlosen Wild Crusade und Nariman.
STIMMEN:
Jack Mitchell (Jockey von Saddadd): „Es ist phantastisch, dieses Rennen gewonnen zu haben und eine tolle Leistung des gesamten Teams. Ich bin sprachlos. Trotz der äußeren Startnummer habe ich ihn gut ins Feld bringen können, die Pace war angemessen. Auf der Geraden hat mein Pferd riesig angezogen und sein ganzes Stehvermögen gezeigt.“
Jose Costa (Assistentrainer von Saddadd): „Schon seine letzte Leistung in den Eclipse Stakes war stark. Ich bin heute sehr beeindruckt von ihm, ein großartiges Pferd. Zu dieser Leistung haben viele beigetragen. Vor allem seine Entwicklung von drei- auf vierjährig war enorm. Dieses Pferd genießt im Quartier eine ganz besondere Stellung.“
Clement Lecoeuvre (Jockey von Parachutiste) : „Das war wohl seine bisher beste Karriereleistung. Eine sehr starke Vorstellung, auch wenn es am Ende nicht ganz gereicht hat.“
Andreas Suborics (Trainer von Bright Light): „Anfang war ihm das Tempo auf der schnellen Bahn zu zügig. Daher hatte er nicht die gewünschte Position. Benjamin Marie hat ihm an letzter Stelle Zeit gegeben. Auf den letzten 300 Metern war Bright Light das schnellste Pferd. Auf weicher Bahn wäre er noch besser aufgehoben gewesen. Wenn er gesund bleibt, gehen wir nun in den Arc.“
Billy Loughnane (Jockey von Giavellotto): „Leider war er schon bei der Parade etwas aufgedreht. Aber die Leistung war in Ordnung, auch wenn es nur zum vierten Platz gereicht hat.“
Weitere Termine Rennveranstaltungen Baden Galopp 2026:
Sales & Racing Festival:
Freitag, 16. Oktober
Sonntag, 18. Oktober
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Andre Lott
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