Bild: Loucas; www.marcruehl.com / Die Verwendung des Bildes ist im Zusammenhang mit der Berichterstattung über Baden Galopp kostenfrei
Presseinformation
Grosse Woche vom 29. August – 06. September 2026 in Baden-Baden • Iffezheim:
Loucas lässt im 93. Brunner – Oettingen-Rennen internationale Konkurrenz abblitzen
Baden-Baden-Iffezheim, 06. September 2026 (MH) – Dass nach dem 93. Brunner-Oettingen-Rennen (Gruppe II, 70.000 Euro, 1.600 m) die deutsche Nationalhymne gespielt werden würde, war nicht unbedingt zu erwarten. Doch der im Besitz des Gestüts Ittlingen von Manfred Ostermann stehende Loucas (4,8:1) landete nach dem Triumph 2025 im Ferdinand Leisten-Memorial nun auch in der von dem Möbelunternehmen aus Rheinau gesponserten Top-Meilenrennen einen mehr als überzeugenden Erfolg. Trainer des Siegers ist Waldemar Hickst aus Köln, dessen Stallform zuletzt enorm angezogen hat.
Start-Ziel immer tonangebend
Jockey Rene Piechulek teilte dem Best Solution-Sohn, der in seiner Karriere nur im Derby auf ganz anderer Distanz schwächer gelaufen war, an der Spitze alles bestens ein. Immer wieder konnte der auch von seinem Besitzer gezogene dreijährige Hengst die Attacken der Favoritin Mandanaba kontern, die zwar noch stark nachsetzte, aber mit eineinviertel Längen den Kürzeren zog gegen den 2.000 Guineas-Dritten, der zuletzt ein Listenrennen in München auf sein Konto gebracht hatte. 40.000 Euro betrug die Prämie beim vierten Karrieretreffer für Loucas.
Mandanaba lief erwartungsgemäß gut, auch wenn sie nicht mehr ganz an Loucas herankam. Stets dabei blieb der Engländer Ridari als Dritter vor Nardos, der von hinten noch besser aufkam.
STIMMEN:
Rene Piechulek (Jockey von Loucas): „In den 2.000 Guineas war er sehr unglücklich gewesen. Ich hatte viel Vertrauen in das Pferd. Ich habe ihn vorne galoppieren lassen und hatte ein sehr gutes Gefühl, denn er zog immer wieder an.
Waldemar Hickst (Trainer von Loucas): „Ich hatte angedeutet, dass das Pferd bisher noch nichts falsch gemacht hatte. Unser Fehler war nur, ihn im Derby laufen zu lassen. In München hat er mit viel Mumm gewonnen. Daher hatte ich heute eine sehr gute Meinung von ihm, die er voll bestätigt hat. Nennungen besitzt Loucas nun in Grupperennen in Köln und Düsseldorf.“
Manfred Ostermann (Besitzer von Loucas): „Wir sind alle sehr glücklich. Die Form aus den 2.000 Guineas war enorm aufgewertet worden. Loucas könnte in drei Wochen in ein Gruppe III-Rennen nach Köln gehen oder eine Woche später in eine 1.700 Meter-Prüfung in Düsseldorf, danach wäre Italien ein Ziel.“
Clement Lecoeuvre (Jockey von Mandanaba) : „Die Stute lief wieder sehr gut und hat stark angepackt, aber der Sieger scheint auch ein Top-Pferd zu sein.“
Billy Loughnane (Jockey von Ridari): „Seine Vorstellung war gut, auch wenn es nicht zu mehr gereicht hat. Es waren zwei bessere Pferde vor ihm.“
Henk Grewe (Trainer von Nardos und Aster): „Nardos war sehr gängig und lief ansprechend. 1.400 Meter wären für ihn ideal. Aster traf etwas schwerer Gegner als zuletzt. Da könnte ihr der letzte Tick Klasse fehlen.“
Quebueno ein schneller Veteran
Auch im hohen Alter von acht Jahren scheint Gestüt Paschbergs Quebueno (3,8:1) nichts von seinem Enthusiasmus eingebüßt zu haben, denn in einer 2.000 Meter-Prüfung kam der von Benjamin Marie für Trainer Bohumil Nedorostek gesteuerte Wallach zu einem sicheren Erfolg über Saint Valantin und Nordstar. „Er musste viel Gewicht tragen, aber der Jockey und er sind ein tolles Team“, freute sich der Coach.
Auch im folgenden Ausgleich II über 1.800 Meter setzte sich Jockey Benjamin Marie aus der inneren Startnummer mit der von Christian Sprengel enorm gesteigerten Zega Top (5,2:1) durch. Danilov und Kaviar schickte die nun dreifache Saisonsiegerin auf die Plätze.
Ein Pferd mit Zukunft sollte die dreijährige Stute Ashiana Queen (2,8:1), die in den Farben von Eckhard Sauren mit Thore Hammer-Hansen im Sattel in einem 2.200 Meter-Rennen allen Erwartungen vollauf gerecht wurde. Die von Waldemar Hickst in Köln trainierte Lady hatte gegen die stark debütierende Vintage Donna und Blaze of Glory den längsten Atem.
Nächster Treffer für Fabian Xaver Weißmeier
Eine Grosse Woche der Superlative erlebte der Iffezheimer Trainer Fabian Xaver Weißmeier. Mit dem dauerplatzierten Okiedokie (8,9), der dritte Tagestreffer für Jockey Benjamin Marie, landete der Coach in einem 1.800 Meter-Handicap in den Farben von Stall H3 Racing seinen vierten Meetingstreffer. Tarzan al Gunay, Algabas und Walking Grace machten die Viererwette perfekt, die 10,385,1:1 Euro bezahlte.
Benjamin Marie zum vierten
Einen Tag der Extraklasse erlebte Jockey Benjamin Marie, denn mit der von Jean-Pierre Carvalho vorbereiteten Grande Gioia (7,2:1) gelang ihm in einem 2.400 Meter-Ausgleich III schon Tagestreffer Nummer vier.
Auch Vier-Pferde-Rennen können spannend sein, das zeigte sich in einem 2.400 Meter-Ausgleich I (25.000 m), in dem der von Henk Grewe trainierte Amico (3,1:1) mit Thore Hammer-Hansen spät, aber sicher noch Why Limit verdrängte.
Mit einer Sensation endete die Grosse Woche 2026, als sich Company Keeping als 33,4:1-Außenseiter für Trainer Frank Fuhrmann mit Michaela Malacova in einem 1.000 Meter-Ausgleich III unvermittelt an die Bestform erinnerte. Da die abschließende Viererwette nicht getroffen wurde, wird es beim Sales & Racing Festival einen Jackpot geben. Der Wettumsatz in den zehn Rennen am Sonntag belief sich auf 1.237.636,92 Euro.
Vorfreude auf das Sales & Racing Festival
Das Finale der Rennsaison 2026 in Iffezheim steigt mit dem Sales & Racing Festival und zwei Renntagen sowie der BBAG-Herbstauktion vom 16. bis 18. Oktober 2026.
Weitere Termine Rennveranstaltungen Baden Galopp 2026:
Sales & Racing Festival:
Freitag, 16. Oktober
Sonntag, 18. Oktober
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Andre Lott
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